Was ist mein Hauttyp?


17. Juni 2022
Hauttyp einer schönen Frau

Autorin: Johanna Heuer

„Was ist mein Hauttyp?“ Diese Frage stellen sich die meisten Frauen, besonders auf der Suche nach den passenden Hautpflegeprodukten. Aber wie kann ich meine Haut richtig pflegen, wenn ich nicht weiß, was sie braucht?

Dein Hauttyp ist der wichtigste Faktor, den du bei der Suche nach Pflegeprodukten und der Zusammenstellung deiner Hautpflegeroutine berücksichtigen musst. Aus diesem Grund erklären wir dir in diesem Artikel, welche Hauttypen es gibt, was es bei der Pflege der jeweiligen Typen zu berücksichtigen gilt und letztendlich, wie du deinen eigenen Hauttyp selber bestimmen kannst.

„Für alle Hauttypen geeignet“

Mit Sicherheit hast du die Aufschrift „Für alle Hauttypen geeignet“ bereits hunderte Male während des Einkaufens in der Drogerie gelesen. Erstmal sollten wir uns also damit beschäftigen, welche Hauttypen es überhaupt gibt und was diese voneinander unterscheidet.

Insgesamt gibt es 7 generelle Hauttypen: fettig, trocken / dehydriert, normal, Mischhaut, zu Akne neigend, empfindlich und reif. Selbstverständlich gibt es unter diesen Kategorien auch Abstufungen, denn jede Haut ist einzigartig. Die generellen Eigenschaften lassen sich jedoch in diese 7 Typen aufteilen.

Jede Haut und somit auch jeder Hauttyp kommt mit eigenen Eigenschaften und Herausforderungen daher, auf welche die richtigen Pflegemethoden und Produkte basieren sollten. Deinen Hauttyp zu kennen und wirklich zu verstehen ist somit der erste Schritt, dich um deine Haut zu kümmern. Mithilfe deines Hauttyps erhältst du die Möglichkeit, eine auf deine Haut maßgeschneiderte Pflegeroutine zu entwickeln, die richtigen Produkte zu finden, deine Problemzonen zu analysieren und letztendlich auch Veränderungen an deinem Lebensstil vorzunehmen.

Schauen wir uns also einmal die verschiedenen Hauttypen an.

Die 7 Hauttypen

Fettige Haut

Fettige Haut produziert einen Überschuss an Talg. Dieser lässt die Haut glänzend und „fettig“ erscheinen, besonders in der T-Zone (Stirn, Nase und Kinn). In diesem Fall ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Poren im Gesicht größer sind, sich Unreinheiten schneller entwickeln und die Haut insgesamt anfälliger für Akne ist.

Trockene Haut

Dieser Hauttyp wirkt oft stumpf und rau oder kann sogar schuppig werden. Trockene Haut fühlt sich straff oder weniger elastisch an und neigt generell schneller zu sichtbaren Falten. In vielen Fällen kann die Haut stark jucken oder gereizt sein.

Normale Haut

Der Name ist Programm – normale Haut ist ausgeglichen, denn sie fühlt sich weder trocken noch fettig an. Viele der Beschwerden, welche andere Hauttypen empfinden (Schuppenbildung, Spannungsgefühl, Akne Ausbrüche etc.), fallen bei der normalen Haut nicht an. Die Poren sind meist klein und das Hautbild ist glatt.

Mischhaut

Mischhaut beschreibt eine Kombination aus fettiger und trockener Haut. Dies bedeutet also, dass verschiedene Hauttypen in verschiedenen Zonen des Gesichts wiederzufinden sind. In der Regel ist die T-Zone fettiger, während die Wangenpartien entweder trocken oder normal sind.

Empfindliche Haut

Dieser Hauttyp unterscheidet sich von den anderen insoweit, dass er eher eine Eigenschaft beschreibt, die bei fettiger, trockener oder normaler Haut auftreten kann. Empfindliche Haut ist oft gerötet und fühlt sich brennend, juckend oder trocken an. Dies wird oft durch äußere Einflüsse hervorgerufen, wie zum Beispiel bestimmte Inhaltsstoffe oder Umweltfaktoren.

Reife Haut

Über die Jahre verändert sich unsere Haut. Es ist also keine Überraschung, dass sich ihr Aussehen und ihre Struktur im Alter ändern. Die Einwirkungen von äußeren Einflüssen wie UV-Strahlung, aber auch die ganz normalen inneren Prozesse wie eine verringerte Zellaktivität sorgen dafür, dass die Haut neue Eigenschaften entwickelt. Oftmals mangelt es reifer Haut an Feuchtigkeit und Elastizität und es entwickeln sich Linien, Fältchen und Pigmentflecken.

Unreine Haut

Unreine Haut neigt besonders stark zu Mitessern, Pickeln und Akne. In vielen Fällen ist unreine Haut gleichzeitig auch empfindlich und produziert mehr Talg als nöti, was zu den zuvor genannten Schwierigkeiten führt. In vielen Fällen ist unreine Haut das Resultat genetischer Veranlagungen, besonders in Bezug auf hormonelle Schwankungen.

So bestimmst du deinen Hauttyp

Beim Lesen sind dir wahrscheinlich schon einige Eigenschaften der verschiedenen Hauttypen bekannt vorgekommen, da du diese an dir selbst wiederfindest. Aber wie genau bestimmst du deinen Hauttyp alleine zuhause?

Du kannst zwar deinen Dermatologen konsultieren, aber mit den richtigen Fragen und Methoden kannst du die Antwort auch selbst finden.

Hinweis: Bei starken Hautproblemen ist es immer ratsam, einen Dermatologen aufzusuchen.

Eine Methode, mit der du deinen Hauttyp bestimmen kannst, ist die folgende:

Wasche dein Gesicht mit einem sanften Reinigungsmittel und tupfe es trocken. Wichtig hierbei ist es, im Anschluss keinerlei Cremes oder Produkte aufzutragen, sondern die Haut ruhen zu lassen. Nach 30 Minuten kannst du dann deine Haut im Spiegel bezüglich der grundlegenden Eigenschaften prüfen. Solltest du vom bloßen Aussehen deiner Haut keinen Schluss ziehen können, gibt es einige Fragen als Hilfestellung.

  1. Wie sehen deine Poren aus? Wie groß sind deine Poren und wo sind sie zu finden?
  2. Ist deine Haut gerötet?
  3. Glänzt deine Haut? Wenn ja, glänzt sie nur in bestimmten Bereichen?
  4. Wie fühlt sich deine Haut an?
  5. Was benötigt deine Haut normalerweise am Nachmittag (Puder, Creme etc.)?
  6. Wie fühlt sich deine Haut nach dem Waschen deines Gesichts an (straff, trocken, juckend etc.)?
  7. Wie oft hast du mit Pickeln und Mitessern zu kämpfen?

Gleiche deine Antworten auf diese Fragen dann mit den Eigenschaften der jeweiligen Hauttypen ab und du wirst dich sicher schnell mit einem der beschriebenen Typen identifizieren können.

Die richtige Hautpflege für alle Hauttypen

Und wie pflegst du deinen richtig identifizierten Hauttyp nun am besten?

Das wichtigste hierbei ist es, im Kopf zu behalten, dass du deine Haut nicht nur von außen pflegst, sondern vieles „von innen“ kommt. Versuche es doch mal mit Antioxidantien.
Wenn du also auf deinen Körper und somit auch auf deine Haut hörst, dich um sie kümmerst und unterstützt, kannst du eine Menge erreichen. Achte darauf, dass du dich ausgewogen ernährst und dich auch um deine allgemeine Gesundheit kümmerst. Unsere tigovit Produkte können dir dabei helfen.

Aber natürlich darf auch die richtige Hautpflege nicht unterschätzt werden.

Bei fettiger Haut solltest du Inhaltsstoffe wie Mineralöle, Vaseline und AlkoholTonmaske beim Hauttyp fettige Haut meiden, um vor allem den Glanz unter Kontrolle zu bringen. Produkte, die die Poren nicht verstopfen, wie ölfreie Feuchtigkeitscremes, chemische Peelings, Grünteeextrakt und Tonmasken sind besonders hilfreich. Greife am besten zu Pflegeprodukten mit dem Hinweis „nicht komedogen“.

Bei trockener Haut ist genau das Gegenteil der Fall: Verwende mehrmals am Tag eine reichhaltige Feuchtigkeitscreme. Starke Seifen und Produkte mit vielen Duftstoffen oder Zitrusölen solltest du hingegen meiden, da diese die Haut nur noch weiter austrocknen. Ebenso verhält es sich mit Alkohol. Produkte auf Wasserbasis sowie natürliche Produkte mit grünem Tee sind ideal für trockene Haut.

Wenn es um die Pflege von normaler Haut geht, ist es wesentlich unkomplizierter als bei anderen Hauttypen. Normale Haut verträgt die meisten Inhaltsstoffe, sodass du mit einer Menge Produkte experimentieren kannst, um herauszufinden, was am besten für dich funktioniert.

Da die Mischhaut eine Kombination aus trockener und fettiger Haut ist, solltest du hier die gleichen Inhaltsstoffe wie bei fettiger und trockener Haut meiden, z. B. Produkte auf Alkoholbasis. Am besten ist es, Problemzonen mit Spot-Treatments zu behandeln und Produkte zu verwenden, die die Haut ausgleichen zum Beispiel durch Probiotika.

Wenn deine Haut empfindlich ist, ist es am wichtigsten herauszufinden, was die Empfindlichkeit auslöst. Sobald du die spezifischen Inhaltsstoffe identifiziert hast, kannst du das Wissen nutzen, um die jeweiligen Produkte zu vermeiden. Gegen Rötungen, Irritationen und Juckreiz können Produkte mit probiotischen Bakterien wie Bacillus Subtilis verwendet werden, da diese das Gleichgewicht der Hautflora wiederherstellen. Bei starken Hautreaktionen empfiehlt sich sogar ein Allergietest beim Arzt.

Bei reifer Haut besteht die Pflege meist daraus, präventiv vorzugehen, um Alterserscheinungen davon abzuhalten, früher aufzutreten. Die Pflege besteht dementsprechend aus Anti-Aging-Produkten wie Tages- und Nachtcremes sowie Retinol und grüner Tee.

Unreine Haut wird in erster Linie mit antibakteriellen Reinigungs- und Pflegeprodukten behandelt, die das Gleichgewicht der Haut wiederherstellen. Es gibt außerdem eine große Anzahl von Produkten, die speziell für Akne entwickelt wurden, um Ausbrüche zu minimieren. Stoffe, die hier besonders helfen sind: Salicylsäure, Tonerde, Benzoylperoxid oder Retinol. Darüber hinaus können Produkte mit grünem Tee helfen, die Poren zu reinigen und Unreinheiten vorzubeugen.

Für alle Hauttypen gilt jedoch: UV-Schutz sollte immer Teil der Pflegeroutine sein. Die Verwendung von Sonnencremes und Produkten mit Inhaltsstoffen, die als natürlicher UV-Schutz agieren, wie zum Beispiel Grünteeextrakt, steht somit an der Tagesordnung.

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Quellen:

https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0733863508000259

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