Selfmade-Power mit grünem Tee


24. August 2019

Mit Grüntee-Extrakten hat sich tigovit-Gründerin Tanja Hohenester ein profitables Geschäft aufgebaut. Nun wurde die Nandlstädterin vom Wirtschaftsministerium zur Vorbild-Unternehmerin gekürt. Im Interview mit dem Freisinger Tagblatt erzählt sie von Hürden für Gründerinnen und gibt Frauen Tipps für die Selbstständigkeit.

Frau Hohenester, wie fühlen Sie sich als „Vorbild-Unternehmerin 2019“?

Der Titel macht mich überglücklich, weil er für mich ein Beweis ist, dass ich etwas richtig gemacht habe. Oft weiß man ja nicht: Wie komme ich draußen an?

Verspüren Sie als „Vorbild“ auch einen gewissen Druck?

Nein. Es ist eine ehrenamtliche Aufgabe, die ich unglaublich gerne erfülle: Erfahrung an andere Frauen weiterzugeben, Mut zuzusprechen. Wir gehen etwa in Schulen und Hochschulen, geben Interviews und beteiligen uns an
Podiumsdiskussionen. Ich hätte mir gewünscht, dass so jemand bei meiner Gründung dabei gewesen wäre, weil es da als Frau nicht immer einfach ist. Wohl auch, weil wir sehr viel Emotion und Herz einbringen.

Liegt darin ein großer Unterschied zu männlichen Gründern?

Männer denken jedenfalls oft sehr viel rationaler. Die sehen dann aber auch, dass es anfangs vielleicht nicht so viel Umsatz gibt und geben schneller wieder auf. Ich habe viele Klinken putzen müssen und im ersten Jahr herbe
Rückschläge erlebt. Der Markt für Nahrungsergänzungsmittel ist riesig, es ist
schwer, da Fuß zu fassen.

Welche drei Tipps geben Sie Frauen, die sich selbstständig machen wollen, mit auf den Weg?

Ich würde sagen: Auf keinen Fall aufgeben, an die eigene Idee glauben und fleißig sein.

Das ganze Interview lesen Sie hier: interview_hohenester
(mit freundlicher Genehmigung des „Freisinger Tagblatts“)

 

 

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