Grüner Tee: Asiens Traditionsgetränk & Heilmittel


04. Februar 2019

Die Geschichte des grünen Tees ist die längste und am besten dokumentierte Tee-Tradition des südostasiatischen Kulturraums. Obwohl grüner Tee in China „erfunden“ wurde, hat er ebenso seine Wurzeln in Südostasien und wird heute in vielen asiatischen Ländern produziert und hergestellt.

Es ist allgemein anerkannt, dass grüner Tee erstmals 2737 v. Chr. unter Kaiser Shennong, einer sagenumworbenen Figur der chinesischen Mythologie, als Getränk in Gebrauch kam. Während einer seiner Reisen, als Shennong und sein Konvoi zur Ruhe kamen, fielen einzelne Teeblätter in seine Tasse mit heißem Wasser, wie die Legende berichtet. Das Wasser wurde dunkel, nur der Kaiser bemerkte es zunächst nicht. Als er das Wasser trank, empfand er es äußerst erfrischend und bat die Mitglieder seines Konvois, es von nun an für ihn so zuzubereiten. Dieses Ereignis gilt als Geburtsstunde des grünen Tees als Getränk.

Einige Kulturhistoriker behaupten jedoch, dass der Ursprung des grünen Tees sogar 3000 Jahre weiter zurückreicht, als frische Teeblätter von den Menschen gekaut wurden, die ihn in ganz Südostasien angebaut haben. Viel später wurden erst gepflückte Blätter frisch oder in getrockneter Form in heißes Wasser getaucht und als Getränk und Heilmittel zu sich genommen.

Grüner Tee: Asiens Genuß- und Heilmittel

Ab dem 5. Jahrhundert, während der Herrschaft der Tang-Dynastie, festigte sich das Teetrinken zu einer sozialen Konvention und die „Teezeremonien“ wurden zu einem festen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens der Menschen in China. In jener Zeit entwickelte sich zudem der Prozess des Dämpfens der Teeblätter, der in der folgenden Zeit verfeinert wurde.

Das Dämpfen – eine Methode, die allgemein mit der Herstellung von grünem Tee in Verbindung gebracht wird – soll seinen Ursprung in China im 8. Jahrhundert haben. Es stoppte den Prozess der enzymatischen Oxidation, das die Verdunkelung der Teeblätter bewirkt, und beließ die Blätter in ihrem größtmöglichen natürlichen Zustand. Viel später im 18. Jahrhundert wurden die mechanischen Verfahren zur „Fixierung der grünen“ Attribute von den japanischen Teemeistern eingeführt. Ein solcher Prozess führte zur Entstehung von Sencha Green Tea, einem grünen Tee, der sich durch das Einfüllen der verarbeiteten ganzen Teeblätter in heißes Wasser entfaltet.

EGCG: Siegeszug in der medizinischen Forschung

In der heutigen Zeit findet der grüne Tee neben seiner Funktion als Getränk aufgrund der Katechine auch in der medizinischen Forschung und Gesundheitsprävention immer mehr Zuspruch. Insbesondere der Extrakt Epigallocatechin-3-gallat, kurz EGCG, zieht die Aufmerksamkeit der Wissenschaft auf sich und findet in weltweiten Studien und Behandlungsweisen Verwendung.

tigovit Grüntee-Komplex ermöglicht mit seiner patentierten Wirkstoffkombination aus Grüntee-Extrakt, Piperin und Vitamin C dem Körper eine hochkonzentrierte Aufnahme von EGCG, das durch das reguläre Trinken von grünem Tee nicht möglich wäre. Dadurch ist EGCG, der Power-Wirkstoff aus dem grünen Tee,  erstmals nennenswert und in höchster Qualität bioverfügbar.

 

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